Markus Fachbach zieht Bilanz

Markus Fachbach am 16.10.2008 - 11:13 Uhr

Der Ironman Hawaii 2008 ist nun Geschichte und obwohl ich natürlich lieber selbst teilgenommen hätte, so muss ich doch sagen, dass es auch sehr spannend war, das Rennen live im Internet zu erleben. Natürlich habe ich mit meinen Teamkollegen mitgefiebert und gehofft, dass sie das Rennen entscheidend mitbestimmen können. Dies hat insbesondere Normann ja auch lange Zeit erfolgreich getan, auch wenn es leider für ihn am Ende nicht zur erhofften Platzierung gereicht hat. Aber trotzdem denke ich, dass es richtig von ihm war zu Beginn des Marathons in die Offensive zu gehen. Natürlich hätte er den Marathon auch etwas verhaltener und auf Nummer sicher angehen können, doch nicht nur die Öffentlichkeit erwartet von einem zweifachen Ironman-Hawaii-Champ den Kampf um den Sieg oder zumindest um eine Podiumsplatzierung, sondern auch er selbst.

Marino, der zweite Favorit aus unserem Team für eine Top-Platzierung, erlebte leider einen für seine Verhältnisse schwarzen Tag und fand nie wirklich ins Rennen. Obwohl er sich natürlich viel mehr von dem Rennen erhofft hatte und auch gerne im nächsten Jahr mit der Startnummer 1 ins Rennen gegangen wäre, hat er sich durchgebissen und das Rennen gefinisht. Er hat aber ein sehr starkes Jahr hinter sich und konnte neben dem Hattrick beim Ironman Austria, den Ironman 70.3 in Antwerpen gewinnen und weitere zahlreiche Top-Platzierungen erzielen. Von daher wird er mit Sicherheit nach der ersten Enttäuschung motiviert in die neue Saison schauen. Genau dasselbe wird auch für Scott gelten, der leider aufgrund von starken Magenproblemen das Rennen auf der Radstrecke beenden musste.

Eine sehr starke Vorstellung boten die zwei Jüngsten unser Hawaii-Starter: Mathias überzeugte mit dem achten Gesamtrang und schaffte es zum ersten Mal, aber mit Sicherheit nicht zum letzten Mal, in die Top-Ten beim Ironman Hawaii. Er war bereits nach dem Schwimmen sehr weit vorne vertreten und konnte diese Position den ganzen Tag über auf dem Rad und beim Laufen sicher verteidigen.

Sehr zufrieden darf aber natürlich auch Maik mit seinem Rennen sein, der bei seinem ersten Start auf Hawaii direkt unter den ersten 15 Athleten ins Ziel kam. Maik hatte vor dem Rennen ziemlich viel Respekt vor den klimatischen Bedingungen auf Hawaii und war sich nicht sicher, ob er mit diesen zurecht kommen wird. Nun weiß er aber, dass auch auf Hawaii für ihn einiges möglich sein wird in den nächsten Jahren!

Herzlichen Glückwunsch natürlich auch an den Sieger Craig Alexander! Aber auch an Timo Bracht, der ein sehr starkes Rennen gezeigt hat, nur leider hart bestraft wurde.







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