Normann Stadler meldete Doping-Angebot umgehend: „Ich war völlig entsetzt."

Dresdner Kleinwort am 19.11.2008 - 17:06 Uhr

Nach den Doping-Vorwürfen gegen einen österreichischen Arzt im österreichischen „Kurier“ hat der zweifache Hawaii-Sieger Normann Stadler bestätigt, 2006 im Rahmen des Waldviertler Eisenmanns von diesem Arzt kontaktiert worden zu sein.

Stadler meldete den Vorfall, der als Angebot von Dopingmitteln zu verstehen war, umgehend an den Veranstalter Alexander Kolar: „Nach dem Gespräch mit Normann habe ich den Österreichischen Triathlon-Verband und die NADA Österreich informiert. Noch am gleichen Tag haben wir Normann um Stillschweigen gebeten, um die Ermittlungen nicht zu gefährden“, so Kolar.
Normann Stadler erinnert sich: „Ich war völlig entsetzt über das Angebot. Der Wortlaut ließ für mich nur den Rückschluss zu, dass es um Dopingmittel geht. Deshalb habe ich das gleich an den Veranstalter weitergegeben.“

Sylvia Schenk, Anti-Doping-Beauftragte von Dresdner Kleinwort, zeigte sich erfreut über das vorbildliche Verhalten von Normann Stadler: „Das war sehr mutig, dass er damals bei dem Wettkampf in Österreich sofort Meldung bei dem Veranstalter gemacht hat“, stellt Sylvia Schenk fest.


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